von Roland Geissel
Fußboden, Wände und Decke werden in ein System eingeordnet, welches jede Fläche in 9 gleichgroße Rechtecke unterteilt. Diese werden unterschiedlich farbig gefasst. Der Besucher, der sonst zu den Kunstwerken in einer Subjekt - Objekt Beziehung steht, hat in der Raumzeichnung nicht mehr die Möglichkeit dazu. Die Architektur verschwindet hier als eigenständiges Element und wird Bestandteil der Raumzeichnung .
Das besondere an der Raumzeichnung Zagreus liegt in der Nutzung als Speiseraum.
Das kulinarische Zentrum des Menues ist im literarischen Sinne der Magen. Selbst eine plastische Hohlform, kommt er als „Tripes à la Mode de Caen“ auf den Tisch, ein traditionelles französisches Gericht aus der Normandie mit Cidre und Calvados, das nach 8 stündigem Schmoren eine seltene Delikatesse darstellt.
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