Installation


Knochenkohle

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KNOCHENKOHLE

Eine Installation von Ulrike Mohr

28 / 02 / 19 bis 04 / 05 / 19

Ulrike Mohr transformiert unterschiedlichste Hölzer zu Holzkohle, die dann oft in einem Zustand zwischen Zeichnung und Skulptur schwebend im Raum installiert werden. Für die Installation im Zagreus Projekt hat sie alle Knochen von einem Schaf geköhlert. Das Tier wurde in zweierlei Weise transformiert:

Die Knochen verwandeln sich durch das Köhlern und dem Entzug der organischen und wässrigen Verbindungen zu Knochenkohle, also reinem Kohlenstoff, der keinem weiteren Verfall mehr untersteht und das Fleisch durch den Kochprozess im Zagreus Projekt zu Suppe, Schmalz und Wurst. Die Knochen werden zur Installation und das Fleisch wird Bestandteil im Menü „SCHWARZ“.

Menü SCHWARZ

Palmkohl, Mangold und Spinat in schwarzer Tempura,
Maniok, Schwarzwurzel und Süsskartoffel im Gewürzmantel,
Kürbiskernpesto, Balsamico Vinaigrette und schwarzes Algenöl

Gebratener Loup de Mer, Fenchel-Kräuterpüree,
Polenta mit Sepia und Nussbutter, fermentierte Walnuss
und schwarze Walnussmayonnaise

Crèpinette vom Schaf … Read More »



DIE ANATOMIE DER MELANCHOLIE

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DIE ANATOMIE DER MELANCHOLIE

Installation von Pierre Granoux
Zusätzlich mit Werken von Astrid Köppe und Aaron Rahe

29 / 09 / 18 bis 25 / 11 / 18

Ausgangspunkt für die raumfassende Installation von Pierre Granoux zusätzlich mit Werken von Astrid Köppe und Aron Rahe und das entsprechende Menü ist der Kupferstich „Melencolia 1“ von Albrecht Dürer aus dem Jahr 1514, eine Bestandsaufnahme der geistigen und intellektuellen Gedankenwelt des Künstlers in seiner Zeit. Im Zentrum sitzt eine geflügelte und sinnende Frau, umgeben von symbolischen Gegenständen aus Handwerk, Wissenschaften, Baukunst, Alchemie und Mystik.

Die Melancholie ist eines der vier Temperamente. Dem Melancholiker wird die schwarze Galle als Körpersaft und die Milz als Organ zugeordnet. Dies ergibt einen nachdenklichen, schwermütigen, oder depressiven Zustand. Dem Choleriker wird als Körpersaft die gelbe (grüne) Galle zugeordnet und ist erregt und reizbar. Dem Sanguiniker wird als Körpersaft das Blut zugeordnet und … Read More »



VON GEFLÜGELTEN, GEHÖRNTEN UND ANDEREN MENSCHEN

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Installation von Heike Roesner

21 / 07 / 18 bis 21 / 9 / 18

Heike Roesner hat ein Faible für schräge Typen und bizarre Situationen. Ihre Leidenschaft ist das Papier, ihre Figurenwelten und Geschichten entstehen in der Technik des Papiermaché aus diesem Material.

Die Arbeit ist für sie ein Spiel. Spielerisch und leicht erscheinen auch ihre Objekte. Die Installation zeigt Hirngespinste, die wie in den Raum getupft sind. Kleine Szenen, die Zustände transportieren, wie z. B. Freude, Vorfreude, Freundschaft, Verbundenheit, Begeisterung, Sehnsucht. Die Gesichter der Wesen sind durch Schriftzeichen anonymisiert. Sie stehen für eine Form der Kommunikation, die keiner eindeutigen Identifikation der Figuren durch Augen, Mund oder Hautfarbe bedarf. Sie transportieren Sehnsüchte, Argwohn, Tagträume – oder auch eine gewisse Sorglosigkeit. Es ist jedoch immer auch ein Funken Ironie dabei. So entstehen ganze Gesellschaften von menschlich anmutenden Wesen – nicht selten mit … Read More »



PREUßISCH BLAU

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Installation von Ute Lindner

18 / 05 / 18 bis 14 / 07 / 18

In der aktuellen Ausstellung von Ute Lindner im Zagreus Projekt geht es um „Saufen & Fressen“, was ja naheliegend ist, da Dyonisos als der wiedergeborene Zagreus, der Gott des Weines und des Rausches ist. Die Künstlerin verwandelt den Ausstellungsraum in eine sinnliche blaue Inszenierung mittels der alten fotografischen Technik der Cyanotypie, bei der durch Einwirkung von Sonnenlicht echtes Preußisch Blau entsteht. Blau, eigentlich keine Farbe, die sich mit Essen assoziieren lässt, wird hier zum bestimmenden Moment. Der Tisch selbst wird zum Kunstobjekt: Auf acht Meter Länge ist ein Fotogramm entstanden, auf dem alle möglichen Sorten an Obst, Gemüse, Kräutern, Fleisch und Fisch im Überfluss als weißer Schattenriss auf blauem Grund zu erkennen oder auch nur zu erahnen sind.

Die große Wandarbeit ist ebenfalls ein blaues Fotogramm mit Figuren, … Read More »



Alles immer wieder

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Alles immer wieder

Installation von Dorothee Berkenheger

15 / 02 / 18 bis 28 / 04 / 18

Die Wortakrobatin Gertrude Stein schrieb 1938 in einem Kinderbuch eine Geschichte über das Mädchen Rose, das immer wieder ihren Namen in einen Baum ritzt und weiter ritzt und weiter: a rose is a rose is a rose is a rose…….

Dieses vielleicht berühmteste Poem Gertrude Steins beschreibt einen Prozess, der bildhafte Assoziationen freisetzt und auf spielerische Weise die Gedanken des Kindes fortführt. Sie führt uns in immer neue Bereiche.

Der Ausstellungstitel „Alles immer wieder“ ist einem der Kinderbücher Gertrude Steins entlehnt. In diesem Wortspiel scheinen sich nicht nur die vielfachen Modulationen und Transformationen der Arbeit Dorothee Berkenhegers wiederzufinden – sondern auch ein meditativer Charakter, eine fast mantrahafte Vervielfältigung finden ihren Ausdruck.

Für Zagreus übersetzt Dorothee Berkenheger diese Elemente ihrer Arbeit in eine raumgreifende Installation,
in der Objekte einer Sammlung … Read More »



SORONG 1962

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SORONG 1962

Installation von Alfred Banze, Wendela de Vries, Tanya von Barnau Sythoff

02 / 12 / 17 bis 03 / 02 / 18

In meiner Familie gab es ein, zwei Fotoalben und das Kochheft meiner Mutter, ab und zu einen Diaabend, wenn sich Freunde aus jener Zeit mal blicken ließen, mehr nicht. Mein Vater, der sich als niederländischer Offizier freiwillig nach Sorong meldete, sprach selten bis nie über die Zeit, die wir dort verbracht haben.

Ebenso wenig sprach er über seine Kindheit in Indonesien, zu viele unverständliche Dinge waren dort passiert. Er war sechzehn, als er mit einem Schiff von Jakarta nach Amsterdam kam. In den Niederlanden lernte er meine Mutter kennen, während er an der Königlichen Militärakademie als Offizier ausgebildet wurde. Im Frühjahr 1960 brach er nach Neuguinea auf, das damals noch Niederländisch Neuguinea (NNG) hieß, der westliche Teil einer der großen … Read More »



WASSERERDE

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WASSERERDE

Grafiken und Objekte von Jennifer Oellerich

14 / 07 / 17 bis 16 / 09 / 17

Die Künstlerin zeigt in der Ausstellung WASSERERDE neue Arbeiten die sich mit dem Arbeitsmaterial Wasser und der Sammlung von Niederschlägen beschäftigen. Regen und das Element Wasser sind für Jennifer Oellerich ein dauerhaftes Thema der Auseinandersetzung mit den Ursprüngen unserer Existenz sowie unserer Wahrnehmung.

Für das Zagreus Projekt fertigte sie eine 36 teilige Keramikinstallation an, auf der die Besucher auch Essen serviert bekommen. Ein Bild das mit dem Ursprung der Materie und ihrer Transformation spielt und den Betrachter als Konsumenten und damit aktiven Teil der künstlerischen Arbeit mit einbezieht.

Die Installation spielt mit dem Gedanken des Pars pro toto: die Struktur der Oberflächenglasur wiederholt sich in den Formen der einzelnen Teile der Installation. Während der Ausstellungszeit werden zu den Dinnerabenden Menüs angeboten, die sich Themen wie der Ursuppe … Read More »



SWEET NOTHINGS – On Stage

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SWEET NOTHINGS – On Stage

Installation mit vergänglichen und bewegten Objekten von Johanna Smiatek

05 / 05 / 17 bis 01 / 07 / 17

Die Künstlerin zeigt in der Ausstellung SWEET NOTHINGS – On Stage verschiedene Formen der „Glückssuche“ und Versprechungen aus den Medien, dem Internet und der Werbung. Glück, nicht als realer Zustand, sondern als virtuelles „Konsumgut“.
Im Zentrum der Ausstellung steht die erweiterte „Love Machine“, eine Installation, die die Künstlerin bereits 2016 gezeigt hat und die jedem Besucher einen kurzen Moment des Glücks beschert.

Im Zagreus erweitert sie die „Love Machine“ und läßt den Besucher in der Installation agieren. Ergänzt wird die Arbeit durch die Soundinstallation „Sweet Nothings“. Während der Ausstellungszeit werden zu Dinnerabenden speziell abgestimmte aphrodisierende Menüs angeboten, die das Finden von ein bisschen Glück unterstützen. Zur Eröffnung werden als Vorgeschmack auf die kommenden Menüs aphrodisierende Häppchen angeboten.

Johanna Smiatek
*1967 Hannover (Deutschland), … Read More »



TIME MACHINE / ZEITMASCHINE.

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TIME MACHINE / ZEITMASCHINE

Installation von Susanne Ring und Oliver Möst

28 / 02 / 17 bis 29 / 04 / 17

1895 schrieb der britische Schriftsteller H.G. Wells seinen utopischen Roman „Die Zeitmaschine“ und stellte eine Frage: Was wäre, wenn… Zeitreisen möglich wären ? 1960 befand sich die Welt mitten im Kalten Krieg. Die Angst der Menschen vor den propagandistisch dämonisierten Kommunisten und einem drohenden Atomkrieg lauerte hinter jeder Straßenecke, so dass „Die Zeitmaschine“ der Film mit Rod Taylor als Wissenschaftler, der es wagt, den Lauf der Zeit herauszufordern, wie eine Bombe einschlug, obwohl die Story in einer gänzlich anderen Epoche entstanden war.

2017 und wiederum eine Epoche später, scheint vieles das wir schon hinter uns glaubten wieder aufzutauchen, die beiden Künstler Susanne Ring und Oliver Möst fanden die Zeitmaschine als eine passende Parabel, um Fragen über den Umgang mit Ressourcen, Bequemlichkeiten und … Read More »



M_ASK_E

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M_ASK_E

Installation von Ulrich Krauss

01 / 12 / 16 bis 04 / 02 / 17

mit:
Stephan Brenn, Heiko Bressnik, Alexine Chanel, Boubakar Diallo, Aboubacar Diané, Jürgen Greve, Guisun Jang, Kristiane Kegelmann, Josina von der Linden, Bruno Nagel, Vlad Olariu, Susanne Ring, Angelica Ruffier-Holmqvist, Patrick Pilsl, Bettina Schrödl, Heidi Sill, Martin Städeli, Anna Steinert, Sven Stuckenschmidt, Vincent Tavenne, u.a.

Zusammengestellt von:
Pierre Granoux LAGE EGAL RAUM FÜR AKTUELLE KUNST
Ulrich Krauss ZAGREUS PROJEKT

Fragt die Maske mich wer ich bin, oder frag ich die Maske
wer ich sein könnte. Gibt es eine Maske hinter der Maske.
Gibt es etwas in mir was gar nicht maskiert werden kann,
das nicht einmal das Wort Maske kennt. Ist die MASKE
ASK ME ein Orakel – etwa der Zeitgeist. Ist die Maske ein
Bild des Vergessenen, eine Realität der Leere, eine Geste
der Klage, eine Frequenz des Komischen, eine Sprache
der Gebärde, eine unruhige Seele, ein kritischer Zustand.
Ein … Read More »