Konzeptkunst


TANZENDE TÜCHER

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Arbeiten von Stephan Hüsch

28 / 09 / 17 bis 25 / 11 / 17

Wenn das scheinbar statisch und solide gedachte sich in Bewegung setzt, wenn das Tuch im Flug, das in einer kaum zu fassenden Bewegung durch die Luft schwebt, in der es durch den Luftzug sich aufbauscht und erst hierdurch – im Flug – die Stofflichkeit des Tuches an Räumlichkeit gewinnt, sich auffaltet in eigentümliche Figuren, bevor es, sobald man es wieder auffängt, schlaff und leblos an unseren Händen herunterfallen würde …..

In Stephan Hüschs Skulpturen sind diese Bewegungen eingefangen, übersetzt und durch die verschiedenen Ebenen hintereinander aufgefächert, dass sich eine vollkommen andere Bewegungsform herstellt. Diese Übertragung von Bewegung in eine andere Form und Materialität entsteht über die verschiedenen hintereinander geschichteten Ebenen, die jeweils andere Aspekte der Bewegung einfangen.

Die 3-dimensionale Darstellung in der Zeit wird hier wiederum aufgelöst, analysiert … Read More »



FOOD-DESIGN-2016

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FOOD-DESIGN-2016

überarbeitete und angewandte Objekte von Kühne / Klein

08 / 04 / 16 bis 04 / 06 / 16

Hendrijke Kühne und Beat Klein sind Sammler, Detektive und Künstler. Eine Reihe amorpher Kreationen wird auf einem Wandregal vorgestellt. Das Bildmaterial für diese dreidimensionalen Collagen entstammt der Flut von Appetit anregender Lebensmittelwerbung der Supermärkte. Die Abbildungen von möglichst unverpackten Lebensmitteln wurden auf Karton aufgeklebt und ausgeschnitten. So entstanden einzelne Bausteine, die mittels eines Stecksystems zu einer räumlichen Struktur zusammengebaut wurden. Aus Lebensmittelabbildungen entstanden so dreidimensionale Gebilde, die an fleischfressende Pflanzen oder Modelle atomarer Strukturen erinnern. Die Objekte sind skurril, grotesk und witzig. Da balanciert ein „La Vache qui rit“ Käslein auf einem Hinterschinken, der sich auf einen schimmelnden Gorgonzola stützt, aus dem Maiskolben und Pfefferschoten wuchern. Dort bilden Kartoffeln und Selleriestangen das unstabil wirkende Fundament für eine Fruchttorte und eine ganze Kolonie … Read More »



DIE BENTOBOX IM LEBENSMITTELSORTIMENT

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DIE BENTOBOX IM LEBENSMITTELSORTIMENT

Raumzeichnung von Werner Degreif
Objekte von Uwe Sennert

08 / 10 / 15 bis 21 / 11 / 15

Die Ausstellung DIE BENTO BOX IM LEBENSMITTELSORTIMENT zeigt die zweite Zusammenarbeit der beiden Künstler Uwe Sennert, Berlin, und Werner Degreif, Mannheim, dieses Mal zum Thema Essen bzw. Warenauslagen.

Während Uwe Sennert überdimensional große, meist mit Bauschaum, Tuch, Gips und Farben gearbeitete Objekte von Menüschachteln bzw. Bento Boxen aber auch von Waffeln präsentiert, erfindet Werner Degreif mit nur auf schwarze Linien reduzierten und direkt auf die Ausstellungswände gemalten, raumgreifenden Zeichnungen, die Hintergründe oder Bühnen hierfür.

Die Essensboxen werden so in den räumlichen Zusammenhang von verschiedenen Warensortimenten eines Super- oder Großhandelsmarktes gebracht. Zum Beispiel in Beziehung zu den scheinbar endlosen über und nebeneinander gestapelten Kisten unterschiedlicher Getränkemarken oder die Essensboxen tauchen in der Reihung mit unzähligen Warenschachteln in einer Tiefkühltruhe auf.

Das Einzelne tritt dabei in … Read More »



Die Unterwanderung der Alpen – ein Weg ins Schlaraffenland

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Multi media Installation von Lis Blunier

23 / 11 / 13 bis 02 / 02 / 14

Der Alpenraum ist geschlossen und der Norden wird weiträumig überwacht.
 Man munkelt, dass es im Süden noch Freiheit gibt – ist es vielleicht das Schlaraffenland?
 Der einzige mögliche Weg dorthin zu kommen, ist die Unterwanderung der Alpen.
 In der Kochkunstgalerie Zagreus, einem unverdächtigen und bis jetzt geheim gehaltenen 
Ort mitten in Berlin, befindet sich der Eingang des Stollens.

In der Installation von Lis Blunier führt ein Stollen in die Tiefe eines Berges.
 Das Bild eines Alpenpanoramas mit strahlend blauem Himmel begleitet den Besucher unter Tage und wird zum Sehnsuchtsträger und Motor für einen Weg in die Freiheit. Dieses Bild wird in der Kochkunstgalerie zusammengeführt mit dem Phantasiebild des Schlaraffenlandes und dem Traum von irdischer Fülle und glücklich sein. ZAGREUS wird für einige Wochen zum “Freiland” in … Read More »



I EAT – YOU EAT

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Ein kulinarischer Kulturaustausch

24 / 11 / 10 bis 26 / 01 / 11

Was sind denn das für Leute in Pakistan, die entweder mit Maschinengewehren posieren oder von einer verheerenden Flutkatastrophe heimgesucht werden? Sind das nicht alles Terroristen? Was gehen die mich an?

Lasst uns zusammen an eine Tafel sitzen und köstliche orientalische Speisen essen.
Gaumenfreuden mit Granatapfel, Safran und Kardamon und jedes mal wenn jemand im Zagreus isst, isst jemand in Pakistan mit. Eine kulinarische Reise in ein Land das so anders ist als man immer in den Nachrichten sieht.

Im Vorfeld der Ausstellung hat die Künstlerin Caroline Hobkinson, die mit Essen als Medium arbeitet, 45 Familien in Pakistan besucht, auf ihren Sofas oder direkt auf dem Boden gesessen und sehr viel Tee getrunken, in die Kochtöpfe und Feuerstellen geschaut und Adressen gesammelt.

Jeden Abend wenn ein Essen im Zagreus … Read More »



KUNSTHANDELN (1)

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Elemente des Finanz(ierung)systems Kunsthandeln
Indizien / Kochscheine / Projekte
von Doris Koch

28 / 05 / 2010 bis 24 / 07 / 2010

zuTATen
Im ZAGREUS PROJEKT überschneiden sich Galerie und Gastronomie. Die dort zu goutierenden künstlerischen und kulinarischen Konzepte sind aufeinander abgestimmt. Bereitet werden sie in einer Kooperation zwischen dem Koch und Galerist Ulrich Krauss und „in diesem Fall“ der Künstlerin Doris Koch.

Seit 2008 arbeitet die Künstlerin Doris Koch an der Konzeption eines komplexen Finanzsystem. Sie ist bekannt für die Entwicklung und Realisierung von Beteiligungsprojekten, die weniger im Kunstbetrieb vielmehr in gesellschaftlichen Kontexten verortet sind. Ihre neue Work in Progress das „Finanz(ierung)system Kunsthandeln“ reflektiert das globale Finanzsystem, funktioniert als Finanzierungsinstrument für ihre Projekte und realisiert eine Eigenart künstlerischer Praxis: die Anteil(s)nahme.

Als zentrale Elemente hat sie ihre seit 1998 laufenden Work in Progress „Kochscheine“ und „Indizien“ neben den „Projekten“ in das System … Read More »



SONNENDECK

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Ein Kunstprojekt von Pfelder

13 / 08 / 2005 – 15 / 11 / 2005

Schiffsrundfahrten in Berliner Galerie als neues ungewöhnliches Projekt des Berliner Installationskünstlers Pfelder

„Wenn ich nicht da bin, bin ich auf dem Sonnendeck.“, dieser Song von Peter Licht könnte das Motto sein für Pfelders neueste Projektidee, die ab 13. August in der Galerie Zagreus Projekt zu erleben ist: Schiffsfahrten auf dem Sonnendeck eines Ausflugdampfers oder einer Fähre. Jede Woche Mittwochs bis Samstags ab 20 Uhr werden die imaginären Fahrten gestartet. Dann heißt es an Bord gehen, Leinen los und abdampfen zu verschiedenen Touren auf den Flüssen unserer Republik.

Ohne sich tatsächlich von der Stelle zu bewegen, werden die Besucher der Galerie Zagreus in der installativen Inszenierung SONNENDECK akustisch und mental auf die Reise geschickt. So geht es z.B. auf eine Hafenrundfahrt in Hamburg, der Geburtsstadt des Künstlers, oder auf Wesertour … Read More »



SMUGGLING

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María Linares, voll der Gnade

08 / 06 / 05 bis 30 / 07 / 05

In der Galerie „Zagreus Projekt“ präsentiert die kolumbianische Künstlerin María Linares „SMUGGLING – in two steps“: Eine Kunstaktion, die auf persönliche Erfahrungen basiert und mit Ironie easy to lern („in two steps“) dargestellt wird. Ausstellungsbesucher werden – nach dem Genuss eines speziell für „SMUGGLING – in two steps“ entwickelten Gerichts – untersucht und geröntgt.

Das Gericht nennt sich „suspicious pellets“ und ähnelt in seiner Form den mit Kokain oder Heroin gefüllten Kügelchen, die von Drogenkurieren zum Drogentransport im Bauch benutzt werden. Die Künstlerin warnt, die Kügelchen „können gesetzeswidrige Substanzen enthalten“, und macht mit ihrer Aktion aus jedem Ausstellungsbesucher einen möglichen Drogenkurier. Um den Drogentransport zu beweisen werden anschließend automatisierte „Bauchportraits“ aufgenommen.

Zur Ausstellung gehört auch eine Fotodokumentation der Drogenuntersuchung mit Röntgenaufnahmen, die bei der Künstlerin selbst im Flughafen … Read More »



Geschmacksverstärker

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22 / 04 / 05  bis 31 / 05 /05

Installation von Ines Tartler

Ohne einen zugehörigen Ort können die Arbeiten von Ines Tartler nicht entstehen. Die Möglichkeiten eines ‘vor Ort Seins’ und seine Bedingungen sind prägend. Im Mittelpunkt steht die äußere Ausgangssituation zusammen mit einer inhaltlichen Auseinandersetzung . Alles hat Bedeutung und wird miteinbezogen. Hieraus entstehen Räume und Installationen, Texte und Zeichnungen.
Entsprechend ihrer Arbeitsweise entwickelt Ines Tartler für diese Räume und Orte Arbeiten, die deren jeweiligen Inhalte (Rauminhalte) thematisieren, beziehungsweise freilegen und sichtbar machen. Die in sich greifenden künstlerischen Mittel und Informationsfragmente werden hierbei erst im Erfahrungskontext des einzelnen Besuchers vervollständigt.

In der Arbeit „Geschmacksverstärker“ bezieht Ines Tartler erstmals in einer Arbeit den Geschmackssinn mit ein. Sowohl im Sinne des Schmeckens als auch des Gefallens. Geschmack ist einerseits das Vermögen, Dinge nach ästhetischen Prinzipien/Wertmaßstäben zu unterscheiden und zu beurteilen. Daneben beschreibt er … Read More »



delicious moves

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Ein visuelles und kulinarisches Erleben der legendären Bento Boxen
Ein Projekt von Hiroko Tanahashi

06 / 08 / 04 bis 30 / 09 / 04

BENTO: Japanischer Essbehälter, voller verschiedener Speisen. Wird von zuhause mitgenommen, auch für Picknicks und Reisen.
EKIBEN: EKI (Bahnhof) + BEN (Bento) Bentos, die am Bahnhof verkauft und auf der Zugreise verspeist werden.
KAKEGAMI: Das Gesicht eines Bento. Ein gefaltetes Papier, das den Namen und Inhaltsinformationen eines Bento kommuniziert. Darüber hinaus verführt es den Kunden zum Kauf.

Die Installation:
Hiroko Tanahashi präsentiert die Ekiben Kultur, wie sie in Japan existiert, und stellt ihr ihre eigenen Ekiben-Ideen gegenüber und visualisiert sie. Die Ausstellung besteht aus zwei Räumen. Der erste, kleinere, ist ein kleines Museum für Ekiben mit echten Kakegamis. Der zweite, größere Raum zeigt eine Rauminstallation aus acht originalen 60er Jahre Zugsessel mit Klapptischen aus dem TEE dem Trans -Europa –Express und stehen in … Read More »