Malerei


das Idyll ist trügerisch

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das Idyll ist trügerisch

Armin Bremicker
Patrick Huber
Christoph Scheurle

15 / 05 / 19 bis 30 / 06 / 19

Die Ausstellung „das idyll ist trügerisch“ zeigt ein Zusammenspiel von Armin Bremicker, Patrick Huber und Christoph Scheurle. Patrick Huber entwickelt eine raumgreifende, ornamentale Zeichnung, die direkt auf Wand und Boden der Galerie aufgebracht ist.

Auf diese vorgegebene Struktur hängt Armin Bremicker kleine Malereien, die auf ihre erzählerische Weise subversiv – oder gar hinterhältig – daherkommen. Den Bildern zugeordnet ist ein fortlaufendes Textband von Christoph Scheurle, das den Raum um eine literarische Dimension erweitert.

Armin Bremicker

Das Menü mit dem Titel Mu, japanisch für abwesend, leer, nichts und die Antwort des Meisters auf die Frage des Schülers: hat ein Hund Buddha Natur ?, ist wie ein reset, ein zurück zum Anfang, da sich alles im Universum in Wandlung und wechselseitiger Abhängigkeit befindet.

Das Menü ist eine lose Zusammenstellung von … Read More »



VIER SCHINKEN

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VIER SCHINKEN

von und mit

Fritz Bornstück
Axel Geis
Lennart Grau
Sador Weinsčlucker

eingeladen von Peter Ungeheuer

29 / 11 / 18 bis 03 / 02 / 19

Festgehalten auf der Leinwand sind Stillleben als Kompositionen mehr oder weniger lebloser Dinge sicherlich eine der wichtigsten Spielarten figurativer Malerei bis in die Gegenwart. Im niederländisch-deutsch-englischen Sprachgebrauch mit dem Wort „Leben“ verbunden, im französisch-italienischen mit dem Tod. Beides gehört untrennbar zusammen, weckt jedoch denkbar unterschiedliche Assoziationen. Die ausgewählten Positionen sollen beispielhaft für vier komplementäre Herangehensweisen an zeitgenössische Stilllebenmalerei stehen.

Sador Weinsčlucker

Lennart Graus Arbeit „Der hohle Zahn“ verweist in Bildaufbau und -thematik auf die klassischen Vorbilder. Ein Paar Stoßzähne und ein (doch nur schlafender?) Widder sowie die ihm eigene Farbigkeit und Technik transportieren das Bild eindeutig in unsere Gegenwart. Sador Weinsčlucker malt hingegen im klassischen Sinne nicht repräsentativ. Der Schinken versteckt sich eher im Hintergrund des Küchentischs, das Geschirr hat bereits einige … Read More »



비나이다 BI NA I DA Friede-Gesundheit-Glück

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비나이다 BI NA I DA
Friede-Gesundheit-Glück

Wandzeichnung von Guisun Jang

20 / 02 / 16 bis 02 / 04 / 16

 

Menu Fusion cooking
Menü in 3 Gängen, entsprechend der 5 Elemente Küche
Wir orientieren uns an koreanischen, aber auch europäischen Rezepten.

Frühjahr – Holz – sauer / Sommer – Feuer – bitter

– Gefülltes Huhn mit Zitrone, Orange, Ingwer und Sauerampfer
– Sauerkraut mit Apfel, Soja, Ingwer und Honig
– Joghurt mit Meerrettich und Zitrone

– Bittersalate mit Wasabi Dressing
– Gebratenes Rind mit Pfeffer, Soja, Wachholder, Salbei
– Rote Beete mit Gomasio, Sesam und Meersalz

Herbst – Metall – scharf / Winter – Wasser – salzig

– Kimchi mit Rettich
– Kimchi mit Chinakohl
– Reis mit Ingwer, Chili, Knoblauch, Koriander und Basilikum

– Suppe mit Meeresfrüchten, Fisch und Algen
– Marinierte Gurke mit Ingwer und Algen
– Soba Nudeln mit Miso, Shiitake und Fermentierte Bohnen

Mitte – Erde – süss

– Süssreiskuchen mit Rosinen, … Read More »



THE WORLD WE KNEW

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Malerei von Patrick Pilsl

29 / 11 / 14 bis 31 / 01 / 15

Vernissage mit Musik von Patrick Pilsl alias Martin Dean

Gezeigt wird eine Weltkarte, eine gemalte Collage die den Raum umfasst, eine subjektive Auswahl und Sicht auf die Länder und Kontinente dieser Erde. Gezeigt werden Autos, Flugzeuge, Schiffe, Waffen, Diktatoren und Drogenwege, die Faszination des kriminellen und abgründigen, geprägt von Krieg und Sucht.

Es ist eine Zeitreise in die Ästhetik der 50er, 60er, 70er Jahre bis heute, die die Wahrnehmung von Patrick Pilsl seit seiner Kindheit beeinflusst. Das Abenteuer eine Form zu finden, wie man die Welt erfasst, entdeckt und versucht zu beschreiben.

 

Das Menü

Champagner / Hanf / Mohn / Gin / Absinth

Stockfischpurée mit Kartoffel und Créme Double
auf Champagnerkraut und Krustentierfond mit Safran

Vegetarisch: Kartoffel-Petersilienwurzel Püree mit Champagnerkraut
und Safranbrühe mit gerösteten Fenchelsamen

Mit Hanfsamen geräucherter Rehrücken und Rote Beete
mit Steinpilzpulver, Trüffelöl und … Read More »



Cuisine macabre

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Tom Fellner: Cuisine Macabre

Sommer 2008

Tom Fellner begann im Winter 1992/93 mit dem Malen von Skeletten und Schädeln als eine Form persönlicher Katharsis. Seine damalige Darstellungen waren äusserst makaber, wenn nicht graueneinflössend. Als er 2007 zu diesem Thema zurückkehrt, nehmen die Schädel und Skelette einen spielerischen, launenhaften Charakter an.

Die grossformatigen Skelette in der jetzigen Ausstellung stammen alle aus 2008, sind mit Tusche auf getöntem Papier gezeichnet, mit Gouache und Wasserfarbe akzentuiert, und teilweise durch anatomische Tafeln und Buchillustrationen aus dem 16. bis 18. Jh. inspiriert. Hier stellt Fellner seine Skelette in äusserst skurile, zuweilen fröhliche Umgebungen. Die zugefügten Augen verstärken ihren Ausdruck.

Drei der Zeichnungen stellen Kinderskelette dar. Eines zeigt uns den Stinkefinger, dem zweiten tropft Blut von klauenähnlichen Fingern, während zwei Kinder sich fröhlich hüpfend entfernen, ein drittes wirft sich auf einem Podest in Pose und lässt Föten kokett an … Read More »



DOWNSTAIRS

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Raummalerei von Renate Wolf

25 / 01 / 06 bis 25 / 03 / 06

„Die Anfänge menschlicher Kultur liegen unter der Erde, wo in blutigen Riten der Gottheit gehuldigt wurde.“

Im Zentrum meiner künstlerischen Arbeit stehen Farbe und Licht und ihre vielfältigen Manifestationen im Raum. Im Ordnen von Formen/Linien und dem Setzen von Farben im Raumkörper erfahre ich in meiner Malerei die räumlich-visuelle gleichsam ontologische Begründung. Ausgangspunkt jeder Arbeit ist die Architektur, die mir als visuelles und geistiges Koordinatensystem die Welt im utopischen wie im realen Sinn begreifbar macht.

In Reaktion zur allgegenwärtigen Präsenz optischer Medien entstehen Raumarbeiten, in denen filmsprachige Formelemente anklingen wie Sequenzierungen, Überblendungen, Totalen und Zooms, retardierende Momente, Linearitäten. Besondere Thematisierung erfährt darin der Zwischenraum, der an den formalen Schnittstellen erahnbar wird und in seiner räumlich-zeitlichen Differenz zum Teilnehmen einlädt. Realraum und geistiger Raum durchdringen sich. In der gleichzeitigen Betonung … Read More »



REFETTORIO

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20 / 01 / 03 bis 07 / 03 / 03

Der zentrale Raum des gemeinsamen Speisens
Malerei von Arnd Kaestner

Die Arbeiten von Arnd Kaestner erkunden die Gegenstands und Raumwahrnehmung.

Ausgangspunkt für die Ausstellung ist ein auf MDF gemaltes “Abendmahl” von 2001. Der Abendmahlstisch, den Proportionen nach dem Domenico Ghirlandaios (1449 – 1494) ähnlich, ist auch ohne agierende Personen bildfähig. Innerhalb dieser aus der Rennaissance stammenden Raumerfahrung, präsentieren wir ein Menue, das durch Rezepte dieser Zeit inspiriert ist.