Ausstellung

MALEREI von Guisun Jang

03 / 02 / 24 bis 07 / 04 / 24

Gelassenheit und Zeit sind für mich wichtige Elemente beim Malen.
Die Momente der Freude, zum Beispiel beim Betrachten eines Sonnenstrahls,
von Wolken oder Knospen, die sich nach und nach in neuen Farben äußern.

Guisun Jang hat eigentlich Bildhauerei studiert, aber danach sich vorwiegend mit Malerei beschäftigt.
Die Bilder werden über die Jahre immer wieder in Schichten übermalt, zum Teil mit komplett neuen Motiven
und Techniken, so dass die überlagernden Strukturen der Pinselstriche aus einer Kombination aus eher farblosen Punkten und starken Farben, eine Räumlichkeit entstehen lassen, die wie bei einem Relief, vom zweidimensionalen ins dreidimensionale gehen und den Bildern Tiefe und Rhythmus geben.
Von der Linie zur Fläche zum Punkt gibt es seit 1995 bis heute eine stetige Entwicklung, die immer auch eine Wandlung von bewussten und unbewussten Prozessen sind, ein Dialog von Natur und Geist. Ausgehend von Motiven der realen Welt, werden sie immer mehr in ein Linien und Punktgeflecht aufgelöst, um hinter der wahrnehmbaren Realität die universelle Harmonie der Welt zu zeigen.

Ihre Vorbilder sind die koreanischen Künstler Kim Hong Do (1745 – 1806) und Kang Se-hwang (1713 – 1791)
und in Europa Van Gogh (1853 – 1890) und Hilma af Klint (1862 – 1944)

 

Begleitet von dem Menü Fermentation und Zeit.