Ausstellung

VON GEFLÜGELTEN, GEHÖRNTEN UND ANDEREN MENSCHEN

Installation von Heike Roesner

21 / 07 / 18 bis 21 / 9 / 18

Heike Roesner hat ein Faible für schräge Typen und bizarre Situationen. Ihre Leidenschaft ist das Papier, ihre Figurenwelten und Geschichten entstehen in der Technik des Papiermaché aus diesem Material.

Die Arbeit ist für sie ein Spiel. Spielerisch und leicht erscheinen auch ihre Objekte. Die Installation zeigt Hirngespinste, die wie in den Raum getupft sind. Kleine Szenen, die Zustände transportieren, wie z. B. Freude, Vorfreude, Freundschaft, Verbundenheit, Begeisterung, Sehnsucht. Die Gesichter der Wesen sind durch Schriftzeichen anonymisiert. Sie stehen für eine Form der Kommunikation, die keiner eindeutigen Identifikation der Figuren durch Augen, Mund oder Hautfarbe bedarf. Sie transportieren Sehnsüchte, Argwohn, Tagträume – oder auch eine gewisse Sorglosigkeit. Es ist jedoch immer auch ein Funken Ironie dabei. So entstehen ganze Gesellschaften von menschlich anmutenden Wesen – nicht selten mit Geweihen, Flügeln oder anderen Komponenten, die eine Geschichte von Natur und Kultur erzählen.

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Die Szenen sind Fragmente von Lebenssituationen und sie begleiten erzählend und anteilnehmend das Menü. Stille Beobachter, teilweise auf der Flucht oder noch im Anflug auf das Geschehen. Sie würden gern mit am Tisch sitzen, sind aber zu sehr mit sich selbst und ihren Zuständen beschäftigt.

In der Ausstellung „Von Geflügelten, Gehörnten und anderen Menschen“ werden diese Protagonisten Zeugen einer sommerlich – kulinarischen Reise an der großen Tafel mit vielen Farben.