VIER SCHINKEN
with
Fritz Bornstück
Axel Geis
Lennart Grau
Sador Weinsčlucker
invited by Peter Ungeheuer
29 / 11 / 18 bis 03 / 02 / 19

Sador Weinsčlucker

Fritz Bornstück

Lennart Grau

Axel Geis
We serve the menu VIER TELLER
VIER SCHINKEN
with
Fritz Bornstück
Axel Geis
Lennart Grau
Sador Weinsčlucker
invited by Peter Ungeheuer
29 / 11 / 18 bis 03 / 02 / 19

Sador Weinsčlucker

Fritz Bornstück

Lennart Grau

Axel Geis
We serve the menu VIER TELLER
비나이다 BI NA I DA
peace-health-happiness
Sketch with tape by Guisun Jang
20 / 02 / 16 until 02 / 04 / 16

Menu Fusion cooking
five element food and korean recipes

Spring – wood – sour / Summer – fire – bitter
– Stuffed chicken with lemon, orange, ginger, sorrel
– sauerkraut with apple, soma, ginger and honey
– yoghurt with horseradish and lemon
– bitter salads with wasabi
– roasted beef with pepper, soma, juniper, sage
– beetroot with gomasio, sesame and salt
Autumn– metal – spicy / Winter – water – salty
– Kimchi with Chinese cabbage
– Kimchi with radish
– rice with ginger, chili, garlic, coriander and basil
– seafood soup with algae
– marinated cucumber with ginger and algae
– soba noodles with miso, shiitake and fermented beans
Center – earth – sweet
– sweet rice cake with raisins, pistachios and pine nuts
– dried fruits with honey and sesame
– poached pears with vanilla
Malerei von Patrick Pilsl
29 / 11 / 14 bis 31 / 01 / 15
Vernissage mit Musik von Patrick Pilsl alias Martin Dean
Gezeigt wird eine Weltkarte, eine gemalte Collage die den Raum umfasst, eine subjektive Auswahl und Sicht auf die Länder und Kontinente dieser Erde. Gezeigt werden Autos, Flugzeuge, Schiffe, Waffen, Diktatoren und Drogenwege, die Faszination des kriminellen und abgründigen, geprägt von Krieg und Sucht.
Es ist eine Zeitreise in die Ästhetik der 50er, 60er, 70er Jahre bis heute, die die Wahrnehmung von Patrick Pilsl seit seiner Kindheit beeinflusst. Das Abenteuer eine Form zu finden, wie man die Welt erfasst, entdeckt und versucht zu beschreiben.
Das Menü
Champagner / Hanf / Mohn / Gin / Absinth
Stockfischpurée mit Kartoffel und Créme Double
auf Champagnerkraut und Krustentierfond mit Safran
Vegetarisch: Kartoffel-Petersilienwurzel Püree mit Champagnerkraut
und Safranbrühe mit gerösteten Fenchelsamen
Mit Hanfsamen geräucherter Rehrücken und Rote Beete
mit Steinpilzpulver, Trüffelöl und gerösteter Mohn auf gebratenem Chicorée, Treviso und Rucola mit Honig und weissem Balsamico
Vegetarisch: Mit Hanfsamen geräucherte Rote Beete und und Gelbe Beete
mit Steinpilzpulver, Trüffelöl und geröstetem Mohn auf gebratenem Chicorée, Treviso und Rucola mit Honig und weissem Balksamico
Ente in Gin
Gebratene Brust und confierte Keule
mit Gin, Orange und Ingwer, dazu Püree von Maniok, Yams und Süsskartoffel mit Limone, Zitronengras und Kokosmilch
Vegetarisch: Gemüsecurry mit Ingwer, Chili und Kurkuma,
Tomaten- Ginsauce mit Koriander und Püree von Maniok, Yams und Süsskartoffel mit Limone, Zitronengras und Kokosmilch
Die grüne Fee
Gelée von Zitronenverbene und Absinth, Joghurtmousse mit Minze und Absinth, Schokoladensauce mit Mokka und Vanille, Blattgold
Tom Fellner: Cuisine Macabre
Sommer 2008
Tom Fellner begann im Winter 1992/93 mit dem Malen von Skeletten und Schädeln als eine Form persönlicher Katharsis. Seine damalige Darstellungen waren äusserst makaber, wenn nicht graueneinflössend. Als er 2007 zu diesem Thema zurückkehrt, nehmen die Schädel und Skelette einen spielerischen, launenhaften Charakter an.

Die grossformatigen Skelette in der jetzigen Ausstellung stammen alle aus 2008, sind mit Tusche auf getöntem Papier gezeichnet, mit Gouache und Wasserfarbe akzentuiert, und teilweise durch anatomische Tafeln und Buchillustrationen aus dem 16. bis 18. Jh. inspiriert. Hier stellt Fellner seine Skelette in äusserst skurile, zuweilen fröhliche Umgebungen. Die zugefügten Augen verstärken ihren Ausdruck.

Drei der Zeichnungen stellen Kinderskelette dar. Eines zeigt uns den Stinkefinger, dem zweiten tropft Blut von klauenähnlichen Fingern, während zwei Kinder sich fröhlich hüpfend entfernen, ein drittes wirft sich auf einem Podest in Pose und lässt Föten kokett an Nabelschnüren baumeln.
Die erwachsenen Skelette befassen sich mit reiferen Themen. Das erste spielt mit einem Jo-Jo und betrachtet einen Sarkophag, auf dem ein mit sich selbst spielender Flussgott liegt. Das zweite stützt sich lässig auf einen grossen Phallus. In einer dritten Zeichnung verwandelt sich das Skelett in einen Baum, der sowohl an die klassische Nymphe Daphne wie an den gekreuzigten Christus erinnert.

Für Fellner, wie für uns alle, geht von Skeletten und Schädeln eine nachhaltige Faszination aus. In der jüdisch-christlichen Tradition sind sie Symbole für die Auferstehung des Körpers und des letzten Gerichts. Generell dienen sie oft als Memento Mori. Das Skelett ist das Gerüst des Körpers und deshalb lebensnotwendig, doch überdauert es den Tod. Skelette und Schädel erinnern uns nachdrücklich an unsere unentrinnbare Sterblichkeit.
Raummalerei von Renate Wolf
25 / 01 / 06 bis 25 / 03 / 06
“Die Anfänge menschlicher Kultur liegen unter der Erde, wo in blutigen Riten der Gottheit gehuldigt wurde.”
Im Zentrum meiner künstlerischen Arbeit stehen Farbe und Licht und ihre vielfältigen Manifestationen im Raum. Im Ordnen von Formen/Linien und dem Setzen von Farben im Raumkörper erfahre ich in meiner Malerei die räumlich-visuelle gleichsam ontologische Begründung. Ausgangspunkt jeder Arbeit ist die Architektur, die mir als visuelles und geistiges Koordinatensystem die Welt im utopischen wie im realen Sinn begreifbar macht.

In Reaktion zur allgegenwärtigen Präsenz optischer Medien entstehen Raumarbeiten, in denen filmsprachige Formelemente anklingen wie Sequenzierungen, Überblendungen, Totalen und Zooms, retardierende Momente, Linearitäten. Besondere Thematisierung erfährt darin der Zwischenraum, der an den formalen Schnittstellen erahnbar wird und in seiner räumlich-zeitlichen Differenz zum Teilnehmen einlädt. Realraum und geistiger Raum durchdringen sich. In der gleichzeitigen Betonung der rhythmischen Elemente und im freien Spiel der verschiedenen Ebenen entsteht eine Wechselwirkung der Kräfte, die den Raum visuell in Bewegung versetzt. Als Mittelpunkt dieser Inszenierung wird sich der Betrachter in seiner eigenen Vorstellung von Raum und Zeit wiederfinden.
Der Raum im Zagreus Projekt wurde in Bezug zu der Gechichte von Dionysos und den alten, enthusiastischen Riten und Opferhandlungen im Dionysoskult ausgemalt.
Es ist die Welt von Zagreus dem unterirdischen Dionysos.
Menü mit zerrissener Ziege
20 / 01 / 03 bis 07 / 03 / 03
Der zentrale Raum des gemeinsamen Speisens
Malerei von Arnd Kaestner
Die Arbeiten von Arnd Kaestner erkunden die Gegenstands und Raumwahrnehmung.
Ausgangspunkt für die Ausstellung ist ein auf MDF gemaltes “Abendmahl” von 2001. Der Abendmahlstisch, den Proportionen nach dem Domenico Ghirlandaios (1449 – 1494) ähnlich, ist auch ohne agierende Personen bildfähig. Innerhalb dieser aus der Rennaissance stammenden Raumerfahrung, präsentieren wir ein Menue, das durch Rezepte dieser Zeit inspiriert ist.