Die Unterwanderung der Alpen – ein Weg ins Schlaraffenland

Multi media Installation von Lis Blunier

23 / 11 / 13 bis 02 / 02 / 14

2times

Der Alpenraum ist geschlossen und der Norden wird weiträumig überwacht.
 Man munkelt, dass es im Süden noch Freiheit gibt – ist es vielleicht das Schlaraffenland?
 Der einzige mögliche Weg dorthin zu kommen, ist die Unterwanderung der Alpen.
 In der Kochkunstgalerie Zagreus, einem unverdächtigen und bis jetzt geheim gehaltenen 
Ort mitten in Berlin, befindet sich der Eingang des Stollens.

alpen

In der Installation von Lis Blunier führt ein Stollen in die Tiefe eines Berges.
 Das Bild eines Alpenpanoramas mit strahlend blauem Himmel begleitet den Besucher unter Tage und wird zum Sehnsuchtsträger und Motor für einen Weg in die Freiheit. Dieses Bild wird in der Kochkunstgalerie zusammengeführt mit dem Phantasiebild des Schlaraffenlandes und dem Traum von irdischer Fülle und glücklich sein. ZAGREUS wird für einige Wochen zum “Freiland” in dem
 grenzenlos geträumt werden kann und in dem gemeinschaftliches Essen genussvoll zelebriert wird.

www.blunier.de

 

AUF – AB – UNTERTAUCHEN. GESCHICHTEN ZU EINER MIKWE

Installation von PHILINE

SPIEGEL UND RESONANZ AN EIN JÜDISCHES BAD: DIE MIKWE
VERGANGENHEIT UND JETZTGEFÜHL IN UNS, TAUCHEN WIR EIN IN EINE MIKWE UND ERINNERN UNS…….

14 / 06 / 13 bis 16 / 08 / 13

Fliese-bearbeitet

MIKWE EIN JÜDISCHES RITUALBAD

In der Installation geht es um Reinigung von Außen nach Innen und in der Umkehrung. Lassen Sie sich ein auf alte Geschichte und neues Spiel…. spielen wie die Kinder…hier werden alle Sinne angestubst.

SPURENSUCHE

Ich lasse mich ein, mein Wunsch die Spuren einer
vergangenen Zeit, deren Geschichte in diesen
Räumen noch vorhanden ist, für Besucher
sichtbar, fühlbar zu machen.
Während eines Jahres, was sind schon 12 Monate, haben
mich Gespräche, Besuche und Recherche in Verbindung zu
meiner Person die Idee entwickeln lassen. Immer kleine Schritte.
Was bedeutet ein Bad zu nehmen?
Kein normales Bad, ein Eintauchen in eine Mikwe.
Ich hätte es heute gerne einmal erfahren, aber noch wurde es mir verwehrt,
da ich in der Reihenfolge meiner Familiengeschichte nicht als Jüdin gelte.
so keinen Anspruch habe. Und doch fühle ich deren Bedeutung und das, was Wasser
< für alle Menschen> abziehen kann.
Es säubert nicht nur den „Schmutz“ von der Haut. Es säubert auch dunkle, angestaubte Gedanken, die uns nicht loslassen. Trauer und Verzweiflung, aber auch das Positive:
noch reiner, noch klarer zu werden. Lassen wir klares, unverbrauchtes Wasser über
unseren Körper fliessen .

So wünsche ich diesen Räumen
Liebe und Achtung,
Liebe und Achtung denen, die eintreten,
denen, die sich nicht entscheiden können,
an eine höhere Ordnung zu glauben,
so sind wir doch in der Vielfältigkeit eine Einheit

www.kunst-philine.de/

Philine_14_Juni_2013-(46)

Menü

Geflügel Consommée mit Minze und Matze (ungesäuerte Brotfladen zu Pessach)

Gefilter Fisch: Zanderklöße in Gelee mit Zwiebel und Karotte, dazu Rote Beete mit Meerrettich

Ein Linsengericht: rote Linsen mit Kreuzkümmel und Safran, schwarze Linsen mit Ingwer und Koriander

Tscholent: Schmortopf zu Sabbat mit Rind, Bohnen, Graupen, Kartoffeln und Gemüse

Strudel mit Traubensauce

SONGS FROM THE WOOD

Szenische Installation von Markus Wirthmann
mit Soundapplikationen von Peter Lang

13 / 04 / 13 bis 15 / 06 / 13

Bild-screen

Das titelgebende Album der Band Jethro Tull aus dem Jahr 1976 steht im Mittelpunkt dieser
Forschungsreise zu allegorischen Wäldern durch die Tiefen des Progressive-Rock der Siebzige r
über den Fall der Mauer und den heutigen Nachhall in der eigenen Geschichte.

“Let me bring you songs from the wood:
to make you feel much better than you could know.”
“Songs from the Wood” ist die jahreszeitlich angelegte Parabel vom schöneren Leben und dem
 immer währenden Scheitern an der eigenen Neugierde. Eine Installation irgendwo auf dem Weg
 von Henry David Thoreau via Urban Gardening in die Zuschnittabteilung des örtlichen Baumarkts.

“With kitchen prose and gutter rhymes.
Songs from the wood make you feel much better.”

www.markus-wirthmann.de/

Zur Ausstellung SONGS FROM THE WOOD servieren wir folgendes Menü:

Tafelbilder mit grünen Landschaften:

Wildkräutersalat, Rucola, Bärlauch-Kartoffelbrandate,
Sauerampfer, Spinatsalat, grüner Spargel mit Kürbiskernöl
 und hausgeräucherte Forelle mit Giersch-Petersilien Pesto

Crèpinette vom Wildschwein mit Hagebuttensauce

Rosa gebratene Rehkeule, Kräutersaitlinge mit Thymian,
karamellisierter Chicorée und Risotto mit weissem Spargel und Estragon

Mousse von Tannenspitzen mit Haselnüssen und Ebereschensauce

SCHWARZWEICH

Keramik-Installation von Christina Bunk

09 / 12 / 12 bis 02 / 02 / 13

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SchwarzWeich

Der schwarze Block dominiert den Raum. Der Tisch wird zum Objekt, dessen Oberfläche ein Raster aus handgeformten Keramikplatten bildet. Das minimalistische Relief changiert in Nuancen von Schwarztönen und erzeugt eine samtene Tiefe. Das Zentrum der Installation bildet das Tischobjekt aus Keramik und schwarzem Stoff. Die Tischoberfläche ist in einem seriellen Raster mit quadratischen Keramikplatten in einer Seitenlänge von circa 27 cm belegt.

Durch die Mitte des Tischblocks zieht sich ein reliefhaftes Band von weiterbearbeiteten Platten, die schrittweise den Übergang zur Vollplastik bilden. Diese Platten sind autonome Artefakte, werden aber hier im Kontext der Koch-Kunst-Galerie zu Trägern von unterschiedlichen Lebensmitteln. Die vollplastischen Kugelgefäße dienen in diesem Rahmen der Beleuchtung am Tisch und an den Wänden. Schließlich kulminiert die Arbeit in der ebenfalls aus dieser Plattentechnik hergestellten, komplexen Formenvielfalt eines keramischen schwarzen Kronleuchterobjekts.

Die keramische Installation bildet die Basis zu den organisch fließenden Formen und Farben von Speisen unterschiedlicher Konsistenz. Das angerichtete Menü tritt mit der keramischen Installation in einen lebendigen
Dialog von Harmonie und Kontrast. Das Alltägliche bekommt einen anderen Sinn.

www.christinabunk.de

A_SchwarzWeich_4._Desert

Platten1

Menü

Salatbett und Kräuter mit Carpaccio vom Rind, Parmesan, Minzpaesto und Granatapfeldressing

Polenta mit Sepia, Garnelen, Muscheln und Edelfische mit Safransauce und Algen

Entenbrust in Heu und Kräuter gedämpft, mit karamellisiertem Treviso, Pürée von violetten Kartoffeln mit Nussöl, Rotkohlsauce und Preiselbeeren

Granatapfelparfait mit Rumfrüchten, Gewürzbirne und Cassissauce

RUSKIJ STANDART

Videoinstallation von Volker Kreidler

10 / 10 / 12 bis 06 / 12 / 12

Volker Kreidler reiste durch Russland und die Ukraine, hat in verschiedensten Küchen in die Töpfe und den Menschen beim Kochen zugeschaut, Gespräche, Stimmungen und Techniken eingefangen, die in ihrer Alltäglichkeit ein Bild vom Leben und der Kultur wiedergeben. Eine Auswahl davon ist nun im Zagreus Projekt in einer Installation aus mehreren Projektionen zu sehen.

www.volkerkreidler.de

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Menü

Sakuska (russische Vorspeisen)
Salat aus Rote Beete und Walnüssen
Sauerkraut und Pilze
Eiersalat
Hering unterm Pelz
Blini mit Sauerrahm und Kaviar

Pelmeni vom Rind und Schwein
mit brauner Butter und Zwiebel

Doppelte Ucha (Fischsuppe)
von Süsswasserfischen, Gemüsen und Dill

Symiki (Quarkplätzchen) mit Obst

ABSTRACTION CULINAIRE

Installation von Anne Veaute

18 / 07 / 12 bis 23 / 09 / 12

„Über Geschmack lässt sich nicht streiten”

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Wenn eine Künstlerin Nahrung zu ihrem Ausdrucksmittel macht und es sich nicht um Werbefotos oder redaktionelle Fotografie handelt, lässt sie uns an der Natur der Bilder zweifeln, die sie uns präsentiert.

Nahrung ist für Anne Veaute die Öffnung zur Vielfältigkeit und lässt uns mal an asiatische Kultur, mal an Stillleben in der Malerei denken und zeugt von ihrer Vorliebe für “eigenartige Zusammensetzungen, lebendige Kompositionen, die Schönheit der rohen Lebensmittel und der gewöhnlichen Dinge.” Dieses Mal zeigt die Künstlerin mit der Serie “Kulinarische Abstraktion” Nachahmungen abstrakter Kompositionen, die sie mit essbaren Dingen realisiert hat.

In einer Komposition aus Kaviar-Kanapees – wir erinnern uns, dass die Malerei Mondrian’s ihren Ursprung in seinen Beobachtungen der Austernfelder genommen hat – entsteht eine aufgeklärte Banalität im Realismus ihrer Fotografie. Anne Veaute legt, mit Humor, den alten Streit zwischen abstrakter und darstellender Malerei bei: wie die abstrakte Malerei wendet sich ihre Fotografie an die Sinne, aber sie projiziert ein modernistisches Bild der Abstraktion in eine lebendige Sphäre des Zusammenlebens.

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Zwanzig Jahre nach den ersten abstrakten Werken verteidigte der Historiker und Fotograf Franz Roh in seinem Text “Die Ausstellung von heute” die Idee, dass abstrakte Erfahrungen nicht nur auf der Leinwand, sondern auch im “wirklichen Raum des Zuschauers” passieren. Hier passiert es am Tisch.
Dieses Erlebnis wird durch den Dialog zwischen Anne Veaute und Ulrich Kraus, dem Initiator des Galerie-Restaurants ZAGREUS vermittelt, dessen Menu ein kulinarischer Ausdruck dieser Erfahrung ist. Während zwei Monaten sind sie eingeladen, eine einzigartige und privilegierte Erfahrung zu genießen.

http://anneveaute.com
http://anne-veaute.blogspot.de/

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Menü

Süsskartoffel, Rote Beete, Kohlrabi und Linsen mit Safran, Honig, Chili und koriander

Loup de Mer, Bachsaibling und Pulpo mit Rauch, Calvadossauce, Kapern und Salbei

Kalb, Schwein und Sepia mit Tomate, Estragon, Rote Zwiebel und Wein

Beeren und Schokolade

Himmelreich

Manische Zeppelin Schnappschüsse
Installation von Roland Fuhrmann

20 / 04 / 12 bis 24 / 06 / 12

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Luftfahrt und gehobenes Speisen gehören seid Anbeginn zusammen. Sei es, um die in ungewohnter Umgebung aufgewühlten Nerven zu beruhigen oder sei es um auch den Gaumen mit perlendem Champagner am Hochgefühl der Luftfahrt teilhaben zu lassen. Seit dem 18. Jh. gehörte der Vesperkorb in jeden Ballonkorb. Gleich einer erfolgreichen Gipfelbesteigung wird der Jausenbeutel gezückt, während das Auge adlergleich in weite Fernen schweift. Der frühe Ballonfahrer und der spätere Zeppelin-Passagier waren auch am Boden höhergestellt und entsprechend vornehm lud das Bordmenü zu Tisch.Den unten winkenden Massen blieb dieser vorgelebte Traum ein Himmelreich. Wenn schon nicht teilnehmen, so wollten sie doch teilhaben. Das bloße Erscheinen eines Zeppelins löste einen unkontrollierten Fotoreflex aus. Die massenhaften Fotos der Zeppeline in den Familienalben sorgten vollends für deren wesenhafte Verklärung. Einen Ausschnitt dieses Fotowahnsinns der 1920er und 1930er Jahre zeigt die Ausstellung. Keine Technik ohne Katastrophen, das gilt besonders für die Vehikel zum Befahren des Luftmeeres. Die letzten 30 Sekunden des Luftschiffes „Hindenburg“ wurden zu einer Chronofotografie rekonstruiert und als Skulptur im Maßstab 1:500 zusammengesetzt.

http://www.rolandfuhrmann.de

Verschiedene Menü aus original Speisekarten der Zeppelin Luftschiffe der 30er Jahre.
(Die damalige Küche der Hotellerie war vorwiegend beeinflusst von der klassischen französischen Küche nach Escoffier)

Himmelreich

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Doppeltes Ochsenrippenstück nach Mirabeau Art, Stangenspargel und Schlosskartoffeln

Kopfsalat

Käse

oder

Kraftbrühe Madrilene

Mastochsen Rippenstück nach Haushofmeister Art, Stangenspargel mit Sauce Hollandaise und Pommes Duchesse

Salatplatte

Käse und Butter

oder

Venusmuschelsuppe mit Safran

Gekräuterte Maispoularde, Stangenspargel mit Sauce Hollandaise, Blumenkohl polnische Art und Schlosskartoffeln

Salatplatte

oder

Reis nach Trauttmannsdorf

Spargelsuppe mit Rahm und Estragonklößchen

“Maibock ” Hirschkalbskeule rosa gebraten, Birne mit Preiselbeeren,Spinat mit brauner Butter und Kartoffel Gratin

Salatplatte

Käseplatte Zeppelin mit Salzbutter und Hagebuttenmark

HINTER DEM WEISSEN VORHANG

ein kulinarisches Wintermärchen

Rauminstallation und kulinarischer Event von Inés Lauber

26 / 11 / 11 bis 28 / 01 / 12

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Culinary mise en scène – essbare Inszenierungen und Performance.
Lebensmittel als Material, Esskultur als Inspiration

Hinter dem weißen Vorhang – ein kulinarisches Wintermärchen
In Szene gesetzt wird ein vier-Gänge-Menü in der Koch-Kunstgalerie Zagreus Projekt in Berlin-Mitte mit dem Thema »Märchen« während der Wintermonate Dezember und Januar.
Wie kann man ein Weihnachtsbankett auf unkonventionelle und überraschende Art und Weise gestalten? Was bedeutet Weihnachten für mich? Was sind meine persönlichen (positiven) Erinnerungen an diese Zeit? Die schönsten und lebendigsten Erlebnisse, die ich mit dem Thema »Weihnachten« in Verbindung bringen kann sind die, der Kindheit. Die Weihnachtszeit hatte etwas Magisches, einem Märchen gleich. Düfte, Süssigkeiten, wohlige Wärme von Backofen und Kerzen, Schneelandschaft und Leseabende.

Mit meinem Projekt »Hinter dem weißen Vorhang – ein kulinarisches Wintermärchen« möchte ich die Magie des Weihnachtsfestes aus Kinderaugen erzählen und meine Gäste in eine Welt der Märchen entführen,
damit auch sie sich wieder an das Wunderbare und Geheimnisvolle der winterlichen Zeit erinnern.

http://www.ineslauber.com/de

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Menü

Empfang im Zauberwald:
Schwarzer und roter Zaubertrank als Apéritiv
Fingerfood in den Bäumen

Mad Tea Party (Alice in Wonderland)
Pilz Consommée mit verschiedenem Brotgebäck und 3 Aufstrichen

Prinz Aladdins Hochzeitsmahl (Aladin und die Wunderlampe)
Geschmorte Lammschulter in orientalischen Gewürzen,
rosa gebackene Lammkeule mit Rosinen und Honig,
Verschiedene Gemüse und Feigen mit Zitrone und Olivenöl,
Couscous mit Safran und Mandeln

Eisiger Gruss der Schneekönigin (Die Schneekönigin)
Zitronensorbet, Orangenjoghurt und Rosenblüten

„where the wild things are“

Installation von Artists Anonymous

24 / 09 / 11 bis 21 / 11 / 11

In dieser Ausstellung wenden sich die Künstler der internationalenKünstlergruppe Artists Anonymous erneut ihrem Lieblingsmedium , der großen Rauminstallation zu. In den spannungsvollen Räumen des ehemaligen jüdischen Frauenbades entsteht eine Parallelwelt, in der zu agieren nicht nur den Künstlern, sondern vor allem den Besuchern gestattet wie empfohlen wird. Jeder, der die Räume betritt ,ist eingeladen, an den Erfahrungen der Künstler unmittelbar, als Akteur teilzunehmen. Wie immer gibt es außer uns keine weiteren Protagonisten in der Welt von Artists Anonymous.

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Diesmal kommt jedoch einiges mehr auf uns zu: wir dürfen nicht nur schauen, hören, denken, fühlen, sondern auch riechen und schmecken. Und das in direktem Sinne des Wortes: Das neue Gesamtkunstwerk in der Brunnenstrasse verlangt nach allen unseren Sinnen. Und ebenso beansprucht es unseren kritischen Verstand, unsere Urteilskraft. Denn es geht hier – unter Anderem – um ein altes und wichtiges Thema, dem die Gruppe sich konsequent widmet: Das Nachleben des Kunstwerkes.

Die Besucher der Vernissage dürfen die Antworten am eigenen Leibe erfahren: bereits bei der Vernissage steht ihnen frei, sich mit Kuchen satt zu essen, auf dessen Oberfläche das millionenfach reproduziertes Bild „Betty“ von Gerhardt Richter , bearbeitet von AA, abgebildet ist. Und jeder darf selbst für sich entscheiden, ob Butterkreme, Mandelfüllung und Zuckerguss den bitteren Nachgeschmack eines visuellen Evergreens versüßen oder gar vertreiben imstande sind.

www.artists-anonymous.com/

Menü
“guess who is coming to dinner”

Farbige Buchstaben mit Safran und Kräutern in Tomaten – Zimt – Consommée

Gefüllte Wildente mit Maronen und Quitten
dazu Birnen – Preisselbeer – Chutney

Winzersalat: Endivien, Kartoffel, Ei, warme Schalottenvinaigrette
mit Crèpinette (Netzwürstchen)vom Hirschkalb
und Rotweinbutter

Geeister Torte
mit Cognacparfait, Orangenbisquit
und afterimage – “eat the Richter”

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