ALABONNECAVE

Installation und Video von Pierre Granoux

23 / 09 / 06 bis 18 / 11 / 06

cave2

Pierre Granoux präsentiert seine Installation ALABONNECAVE. Dabei wird er vom Ort der Ausstellung inspiriert: Kunst, Küche und (Wein)Keller.
Der Galerieraum ist in zwei Räume geteilt: ein Holzregal, bis zur Decke hoch, durchquert den Raum so, dass jeder der zwei Teilräume über eine der beiden Treppen zu betreten ist. Das Regal und ein Fundstück – das französische Ladenschild A LA BONNE CAVE (Zum guten Wein-Keller) – bilden das Herzstück der Ausstellung. Im Regal werden Elemente aus dem „echten“ Zagreus-Keller platziert (Töpfe, Pfannen, Trichter, Siebe werden „ausgestellt“). Aus dem Regal wird ein LAGERREGAL! Das Regal bietet aber auch den perfekten Rahmen für die Videopräsentation: In einer Art Found-Footage ehrt Pierre Granoux den Flaschentrockner, berühmt geworden als Duchamps Erfindung des Ready-Made, der in einer Art „Nebenrolle“ immer wieder in französischen Spielfilmen auftaucht. Dass dabei auch französischer Rotwein fließt ist wohl selbstverständlich.

blog.bazarmoderne.com
www.lage-berlin.de

cave1

radio U K WM

Installation von Irena Eden und Stijn Lernout

07 / 06 / 06 bis 09 / 07 / 06

karte_1

 

 

Mit der neuen Ausstellung zur Fußball Weltmeisterschaft entsteht im Zagreus Projekt eine Hör-Lounge der besonderen Art. In den Innenraum der Galerie wird ein raumfüllendes Stadionmodell gebaut, welches seinen Gästen einen VIP-Blick auf den Rasen bietet und gleichzeitig als Tisch fungiert. Ohne Bildübertragung der Spiele wird sich der Besucher dennoch mitten im Geschehen des Grossereignisses Fussball WM 2006 wiederfinden. Alle Spiele werden akkustisch in voller Länge, live und nach Wahl auch mehrsprachig übertagen. Dazu Spieler- und Hintergrundinformationen, die ganze grün-emotionale Welt des Fußballs als Hörerlebnis.

 

 

 

Im Hof-Garten der Galerie werden an allen Spieltagen ab 16:00 Uhr und zur Stadion Atmosphäre passend ausgesuchte Spezialitäten vom Grill angeboten. In Kombination mit feinsten Saucen und Salaten aus der Galerieküche können die Speisen in der Hör – Lounge am Stadiontisch oder auch entspannt im neu begrünten Garten zu sich genommen werden.

karte_2

*show me yr gun*

Installation von Yvonne Lee Schultz

21 / 03 / 06 bis 29 / 05 / 06

gun1

Ablehnung, Neugier und Irritation sind die Reaktionen, die die ausgestellten Pistolen von Yvonne Lee Schultz in der Installation ‚show me yr gun‘ hervorrufen.

Inmitten des Speiseraumes nehmen die Gäste an einer langen Tafel Platz. Hinter ihren Köpfen sind Pistolen auf Drehscheiben an der Wand befestigt. Beinahe geräuschlos und sehr langsam drehen sich die Waffen im kühlen, grauen Raum. Sie scheinen den Saal auf verdächtige Ziele hin abzusuchen. Wie bei Verfolgern wechselt Ihre Zielrichtung. Sie visieren die Gäste aus verschiedenen Positionen an, in manchen Momenten verharren sie plötzlich bewegungslos, den Lauf auf eine bestimmte Stelle oder eine Person gerichtet.

gun2

Die glänzende Oberfläche reflektiert das Licht, die Struktur des Handstücks sorgt für einen guten Griff. Die geschwungene, feinlinige Logo-Gravur der Firma Carl Walther steht unter anderem für das berühmte James Bond Modell, die PPK/S.

Die Waffen sind allerdings zum Töten zu süss: sie bestehen zu 100% aus Schokolade.
Irritierend detailgetreu nachgebildet erkennt man sie erst auf den zweiten Blick als 1:1 Modell

Erliegt man dann trotz der Konnotationen der sinnlichen Versuchung – die Waffen werden zum Verzehr wie Schokolade-Nikoläuse oder -Osterhasen angeboten- stellt sich beim Naschen die Frage, ob und wo man die Pistole lutschen oder anbeissen soll. Kinder stecken sich ganz einfach den Lauf in den Mund.

Die Installation ist eine Gratwanderung zwischen Ernst und Spiel, süsser Verführung und tödlicher Gewalt. Die Auswahl aus den ‚United States Marine Corps Rules for gunfighting during War‘, die, in Auszügen, als kriegerische Verhaltens-Anleitung der Tischgesellschaft ständig vor Augen ist, steigert das Gefühl der Befremdung.

Der Titel der Ausstellung entstand während einer Polizei-Kontrolle im Atelier der Künstlerin, die auffällig geworden war wegen der Führung mehrerer Spielzeug-Waffen.

gun3

Menue: “Schokolade und blauen Bohnen”

Schwarze Zanderbullets mit Zitronen/Safransauce

Perlhuhn und Wildhase in Gewürzschokoladensauce mit Spinat Ricottaflan und Grappakartoffeln

Zielscheibe von Walnussparfait und Schokoladensauce mit Vanillesabayon

Geschmacksverstärker

22 / 04 / 05  bis 31 / 05 /05

Installation von Ines Tartler

Ohne einen zugehörigen Ort können die Arbeiten von Ines Tartler nicht entstehen. Die Möglichkeiten eines ‘vor Ort Seins’ und seine Bedingungen sind prägend. Im Mittelpunkt steht die äußere Ausgangssituation zusammen mit einer inhaltlichen Auseinandersetzung . Alles hat Bedeutung und wird miteinbezogen. Hieraus entstehen Räume und Installationen, Texte und Zeichnungen.
Entsprechend ihrer Arbeitsweise entwickelt Ines Tartler für diese Räume und Orte Arbeiten, die deren jeweiligen Inhalte (Rauminhalte) thematisieren, beziehungsweise freilegen und sichtbar machen. Die in sich greifenden künstlerischen Mittel und Informationsfragmente werden hierbei erst im Erfahrungskontext des einzelnen Besuchers vervollständigt.

geschmack940

In der Arbeit „Geschmacksverstärker“ bezieht Ines Tartler erstmals in einer Arbeit den Geschmackssinn mit ein. Sowohl im Sinne des Schmeckens als auch des Gefallens. Geschmack ist einerseits das Vermögen, Dinge nach ästhetischen Prinzipien/Wertmaßstäben zu unterscheiden und zu beurteilen. Daneben beschreibt er ein subjektives Werturteil ‚was jemand schön oder angenehm‘ empfindet und ist gleichzeitig die Bezeichnung für die Grundqualitäten unserer Sinne: die Fähigkeit zu schmecken und, im übertragenen Sinn, einen eigenen Geschmack zu bilden.
Der Titel der Arbeit wird in all seinen Facetten beleuchtet. Die Galerie als Ort der Geschmacksbildung, Betonung oder Fokussierung ebenso, wie die Fragestellung, in welcher Zusammensetzung sich einzelne Einflüsse auf eine Wahrnehmung, einen Geschmack auswirken.

Die Galerie als Ort, an dem bestimmte künstlerische Positionen vertreten und gezeigt werden, die dadurch sichtbar werden und einen Einfluss auf den Betrachter nach sich ziehen…

Geschmacksverstärker (Glutamat) wird als künstlerisches Mittel eingesetzt. Sichtbar als glitzernde Wand, als minimale Verstärkung, trägt und überträgt dieser unauffällige Eingriff seine Bedeutungen und geschmacksverstärkende Aspekte auf den Raum und die Besucher.

Im Raum sind Einzeltische platziert, die das jeweilige Areal eines Gastes repräsentieren, das ihm persönlich zur eigenen Geschmacksbildung dient und die Konzentration auf die eigene Wahrnehmung verstärkt. Die Platzierung im Raum prägen zusätzlich den Charakter eines Platzes.

Als entsprechendes Menü werden diverse Speisen serviert, die aus dem Eigengeschmack der verwendeten puren (natürlichen einfachen) Zutaten entstehen. Ein Essen, das sich den tatsächlichen Geschmack der Speisen zueigen macht.

(Der Eigengeschmack der Speisen steht im übertragenen Sinn für den eigenen Geschmack einer Person an sich. Die (Überzeugungs-)Kraft des ‚gegessenen Eigengeschmacks‘ überträgt sich.)

Das Menü enthält alle Geschmacksrichtungen, spielt mit Konsistenzen, Temperaturen, Formen und Farben. Unterschiedlichkeiten als Kraft des Eigengeschmacks. Ein über den Zeitraum der Ausstellung wechselndes Menü entspricht dieser Auffassung der ständigen Veränderung: gegen die Langeweile des Gleichen, was wiederum das Glutamat aufgreift, das alles gleich macht: Masse, Gleichschaltung von Geschmack, Verallgemeinerung, Einebnen der Aromen, der verschiedenen Geschmacksebenen.
Das Essen wird als Terrain verstanden, in dem sich der Gast bewegt. Durch das Essen nimmt er die Inhalte auf, bzw. stellt weitere (eigene) Bezüge her.

(auch jeder Tätigkeit des Gastes während des Essens unterliegen weitere Bedeutungsebenen. ein Beispiel: im Auswickeln einer Speise, spiegelt sich eine ‚Entwicklung’…Komplexität!)

 

Expedition a.N.

Foto Installation von Volker Kreidler

05 / 02 / 05 bis 01 / 04 / 05

Die Ausstellung EXPEDITION a.N. ist ein Projekt von Volker Kreidler, der in der 4. Generation als Fotograf arbeitet. Die ersten 3 Generationen haben Horb a. N. in Württemberg / oberer Neckarraum nie verlassen und sein Cousin führt die Familientradition als Fotograf im Ort weiter.

postkarte940

Die Bilder, die gezeigt werden sind ein kleiner Ausschnitt des Familienarchivs (ungefähr 350000 Negative) und führen durch die Zeit ab ca. 1880 bis in die 70er Jahre des letzten Jahrhunderts. Sie dokumentieren die Dinge, die es lohnten vom Fotograf fotografiert zu werden: Geburt, Einschulung, Kommunion, Passbild, Hochzeit, Feste, Umzüge, Weihnachten, Arbeitsleben, Krieg und Tod. Auf diese Weise entsteht ein umfassendes Portrait verschiedenster Lebensbereiche aus dem Mikrokosmos einer Kleinstadt, mit Fotografien die in dieser Zusammenstellung so noch nie gezeigt wurden. Die Fotografien sind nicht nur eine Reise/Expedition in die Vergangenheit, sondern auch die Auseinandersetzung mit der Familiengeschichte und der Heimat im engsten Sinne.

postkarte-kreidler

Ich freue mich sehr auf diese Weise auch meine Wurzeln im ZAGREUS PROJEKT präsentieren zu können und werde natürlich ein weiteres wichtiges Element des süddeutschen Lebens präsentieren: die schwäbische Küche. Es werden verschiedenste Bereiche der bäuerlichen und auch gehobenen Küche gezeigt mit zum Teil Originalrezepten von Mutter und Großmutter, Metzelsupp , traditionellen Hochzeits und Festessen, eben Bauernfressen und Herrenessen.

 

WYSINWYG – What you see is not what you get

Installation von Diana Dodson

02 / 10 / 04 – 31 / 12 / 04

Der mit einer Negation leicht veränderte und in Fachkreisen bekannte Begriff aus der Programmiersprache bildet die thematische Grundlage der Installation im ZAGREUS-Projekt.

«WYSIWYG – What You See Is What You Get» ist die Bezeichnung für eine Bildschirmwiedergabe, die identisch ist mit dem Ausdruck auf Papier, bezw. der Anzeige durch das Ausgabeprogramm. Der Begriff WYSIWYG entstand während der späten 70er Jahre am Xerox Palo Alto Research Center als der erste WYSIWYG Editor „Bravo“ auf dem Alto etwickelt wurde. Die Forscher benutzten mit WYSIWYG eine Abkürzung für ein damals populäres Schlagwort das von „Geraldine“, einer Figur aus der amerikanischen Komödie „The Filip Wilson Show“, ins Leben gerufen wurde („What you see is what you get, honey!“). Weiter wurde der Begriff anfang der 80er Jahre im Zusammenhang mit Desktop Publishing und Textverarbeitungsprogrammen verwendet. WYSIWIG unterstützt u.a. Programme, welche das Editieren von Webseiten auch ohne HTML-Kenntnisse ermöglichen.

Wie wirklich ist nun die Wirklichkeit in der Bilderflut des digitalen Zeitalters oder auf der genüsslich zum Mund geführten Gabel? Während der Ausstellung werden die Gäste zu Akteuren im Spiel mit der Wahrnehmung und der Sinn-bildung.

WYSINWYG940

Der Speiseraum ist die Inszenierung einer Filmbühne, auf welchem Soap Operas gedreht werden könnten. Die Stimmung erinnert an ein bürgerliches Interieur eines verarmten Adels. Neben realen Objekten wie Tisch, Stühle, Lampen und Teppich sind viele Komponenten der Installation imitiert, wie das Kaminfeuer aus bemaltem Plastik, die Backsteine aus Holz, der Parkett aus PVC, die Malerei an der Wand als Kunstdruck oder die in Holzstruktur bemalte Wandtäferung.

Als Teil der Installation werden die Gäste eingeladen, die zwei gebauten Bühnen aktiv zu nutzen. Die Filmkulissen werden zu Spielplätzen der Realität, wo sonst Fiktionen und Projektionsflächen einer subjektiven Realität entstehen.
Auch die servierten Speisen sind nicht, was sie zu sein scheinen. Ob ein mit Fisch gefüllter Spanferkel oder süsse Tortelloni als Dessert – Verlässliches über die optische Ungewissheit können nur die Geschmacksrezeptoren vermitteln.

Die Revolutionsbühne trägt den Glamour einer Show in B-Movie Qualität. Farbige Filmlampen beleuchten die Szene. Dem Gast wird freigestellt, in der Show «Revolution» auf der Bühne eine entsprechende Selbstdarstellung aufzuführen – die Gäste werden Zeugen und Mitstreiter dieser kurzen Proklamation.

Wie beim Fernsehen bewegt sich der Betrachter im Spannungsfeld von Realität, Inszenierung und Täuschung – nur ist in diesem Fall alles sinnlich Erfahrbare echt.

 

DISCODE

Installation von Veronika Witte

26 / 03 / 04 bis 21 / 05 / 04

Die Berliner Künstlerin Veronika Witte zeigt in den Räumen von Zagreus Projekt ihre neue Installation Discode. Sie verfolgt in ihren Installtionen die Verknüpfung von wissenschaftlichen Strategien und künstlerischen Handlungsweisen. Interviews und Fragebögen bilden immer wieder die Grundlage ihrer Installationen, in denen sie sich über das Thema des Portraits mit der Wirkung öffentlich zugänglicher Informationen der Gentechnologie auf die Wahrnehmung unseres eigenen Körpers auseinandersetzt.

Discode940

In den Räumen von Zagreus Projekt wird der Besucher selbst zur Reflektionsfläche einer dechiffrierten DNA- Basensequenz des menschlichen Genoms (u.a Geschmackrezeptor der Zunge für Bitter). In einer einfachen Lichtprojektion verbindet Veronika Witte die Dimensionen des Makrokosmos mit der Mikrostruktur unserer biologischen Kodierung. Eine scheinbar unendliche Folge von vier Buchstaben wandert über Wände, Gegenstände und Menschen und legt sich wie ein wanderndes flüchtiges immatrielles Netz über den Raum. Es begegnen sich das Individuelle und das Allgemeine, Alphabet und Sprache, Zufall und Definition.
Im vorderen Raum der Galerie wird in der Videoarbeit pas de deux mittels eines simulierten Doppelinterviews auf zwei Monitoren die Fiktion des Möglichen thematisiert: Zwei Personen erzählen zeitgleich über die Strategien und Folgen ihrer identischen genetischen Voraussetzung. Die zunächst hypothetische Setzung, frei mit dem eigenen Körper verfahren zu können, führt uns dabei jedoch direkt in geschützte Bereiche des Selbst. Diese Doppelinterviews sind ein spielerischer und ironischer Verweis auf die scheinbar unbegrenzten Möglichkeiten der Wissenschaft. Deren immer aufs Neue bewiesene Leistungsfähigkeit bildet die Folie, vor der wir uns erlauben können, erst einmal alles zu denken.

In Bezug zur möglichen Veränderung und Manipulierbarkeit der individuellen menschlichen Entwicklung und der fragilen Struktur der Codes für unseren Körper, wie es Veronika Witte in ihrer Arbeit thematisiert, wird den Besuchern ein Menue in vier Gängen zum Thema Duplikat und Kopie serviert. Unterschiedliche Nahrungsmittel und Gerichte werden auf ihre Materie und Erscheinungsform hin untersucht. Scheinbar identische Erscheinungen beinhalten unterschiedliche Geschmäcker, es wird gezeigt, dass die Nudel nur in der Vervielfältigung ihren Sinn erhält. Die Symmetrie der Doppelung ist das kulinarisches Prinzip des Menues und die Spiegelung des Essers im Essen ist die ultimative Selbstreflexion. Das hochwertige, frisch zubereitete Menue wird den Besuchern in der Installation serviert.

 

COOKIES, PROMIS UND WILDE TIERE / ARCHIV Berlin

Objekte, Installation, Aktion von Angela Dorrer

07 / 12 / 03 bis 06 / 02 / 04

psychoLQ Kopie

Teig wird im Mund geformt, und im gebackenen Zustand als Keks zum Essen angeboten. Zähne, Zunge und Lippen kommen zum Einsatz wie Hammer und Meißel des Bildhauers. Der Vorgang wird nicht visuell gelenkt, sondern rein sinnlich, mit Hilfe des Tast- und Geschmackssinnes und der Vorstellungskraft. Die fertiggebackenen Skulpturen werden Teil der Archiv-Installation.

scholzgruppeLQ Kopie

www.andorrer.de

 

AIN`T SHE SWEET ?

16 / 05 / 03 bis 11 / 07 / 03

Installation von Heather Allen

Seit 1997 hat sich die Arbeit von Heather Allen auf 15 cm große Selbstportraits aus Modelliermasse konzentriert. Sie haben die gleiche Frisur und tragen die gleichen Kleider. Die Figuren reflektieren verschiedene psychologische Zustände, stehen entweder allein, oder sind gruppendynamisch aufeinander bezogen.

MEETING940

In der Installation Ain´t she sweet…? hat Heather Allen ihre Figuren aus Zuckerpaste und Marzipan gestaltet.
Zucker spielt im Leben von Heather Allen eine große Rolle, da sie hochgradig allergisch gegen konzentrierte Formen von Zucker und Hefe ist. Die Ausstellung stellt somit eine künstlerische Selbstbefragung in besonderem Maße dar.

Das Menue “food for heather” wird der Kunstfigur Heather Allen folgen, ihren Vorlieben und Erinnerungen und der für sie allgegenwärtigen kulinarischen Regel ihres Lebens: kein Zucker.

www.heatherallen.com

 

SCHWEIZER WOCHEN

Installation von Simone Zaugg

15 / 3 / 03 bis 10 / 05 / 03

Die Installation versucht Erinnerungen an eine Schweiz, ein Land, das Heimat bedeuten könnte, zu aktualisieren und in die Gegenwart zu holen. In diesem Akt seziert Simone Zaugg bestehende “Heimatbilder“, um sie anschliessend in einer Rauminstallation im Hier und Jetzt neu zusammenzuführen. Es vermischen und verdichten sich Gerüche, Stimmungen, Wettersituationen, Licht und Geräusche einer Schweiz, die fast nur noch im Kopf der Künstlerin stattfindet, zu einem Raum auf Zeit. Die Inselschweiz ist gleichzeitig auch Tisch, an dem Schweizer Gerichte serviert werden. Das Essen ist einerseits Teil der kulinarischen Erinnerungen der Künstlerin an ihre Heimat. Andererseits wird das abstrakte Bild der Schweiz über die Unmittelbarkeit des Essens zu einer konkreten Begegnung in der Gegenwart.

schwyz940

Die Inselschweiz ist gleichzeitig auch Tisch, an dem Schweizer Gerichte serviert werden. Das Essen ist einerseits Teil der kulinarischen Erinnerungen der Künstlerin an ihre Heimat. Andererseits wird das abstrakte Bild der Schweiz über die Unmittelbarkeit des Essens zu einer konkreten Begegnung in der Gegenwart.